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FAQ

Was ist Biowein?

Biowein nach EU-Öko-Verordnung erkennt man an dem EU-Bio-Logo und der Identifikationsnummer der Zertifizierungsstelle. Eine zusätzliche Zertifizierung durch Bioland oder andere Verbände garantiert darüber hinaus strengere Richtlinien und mehr ökologische Konsequenz für verantwortungsvollen und zukunftsorientierten ökologischen Weinbau.

Geschmacklich lässt sich kein Unterschied zu konventionell hergestelltem Wein feststellen. Allerdings ermöglicht Verzicht auf chemisch-synthetischen Pflanzenschutz eine größere Biodiversität, die ein wesentlicher Indikator für höhere Bodenfruchtbarkeit und Artenvielfalt sein kann.

In der konventionellen Weinerzeugung sind Hilfsmittel, die von Tieren stammen, wie Hühnereiweiß, Milchprodukte oder Gelatine zugelassen. Der Einsatzort solcher Mittel ist bei der Klärung des Weines von Trubstoffen. Die Bioland Richtlinien untersagen den Einsatz solcher Mittel, weshalb alle Bioland Weine vegan sind.

Biowein zu trinken heißt aktiv am Naturschutz mitwirken. Indem Biowinzer in ihren Weinbergen die Bodenfruchtbarkeit durch Zwischenfrüchte oder gezielten Humusaufbau natürlich stärken, wird eine wichtige Grundlage für biologische Vielfalt auf den bewirtschafteten Flächen hergestellt (und zudem viel CO2 gebunden). Denn der Erhalt von möglichst vielen Pflanzen- und Tierarten ist in der Landwirtschaft ein überlebenswichtiges Ziel.

Biowinzer sind auf Nützlinge im Weinberg angewiesen, die die Schädlinge im Griff halten. Im Vergleich zeigt sich: Bio-Äcker beherbergen bis zu 40% mehr Regenwürmer als konventionelle (das ist gut, denn die lockern den Boden auf). Oder aber auch: Auf einem Quadratmeter ökologisch bewirtschaftetem Feld befinden sich im Durchschnitt 277 Blüten. Auf der gleichen herbizid-behandelten Fläche nur bis zu drei geöffnete Blüten.

Weinberge

Wilder Bioweinbau ist eine Wortneuschöpfung von Johannes Lorenz. Dabei werden die Weinberge und die dortige Unterpflanzung gezielt verwildert, um so Platz für ein natürliches Gleichgewicht durch Nützlinge im Weinberg zu schaffen. Raupen- und Florfliegen, Raubmilben, Marienkäfer, Kugelkäfer, Schlupfwespen, Erzwespen, räuberisch lebende Wanzen u. a. m. wird so wichtiger Lebensraum in den Rebflächen geschaffen.

Pflanzenschutz im Bioweinbau geschieht nach dem Motto Prävention statt Pestizide. Ökowinzer schützen ihre Reben vor Schädlingen und Krankheiten, indem sie Nützlinge fördern, pflanzenstärkende Pflegepräparate einsetzen (dies inkludiert stark reglementierte Mengen an Kupfer und Schwefel) und Rebsorten anpflanzen, die natürlicherweise widerstandsfähig gegen Pilzerkrankungen sind.

PIWI-Rebsorten sind Weine aus pilzwiderstandfähigen Rebsorten. Sie zeichnen sich durch hohe Widerstandsfähigkeit gegen Pilzkrankheiten aus, ermöglichen Weinbau ohne Chemie und ohne Bodenbelastung und führen zu einer deutlichen Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln. PIWI Rebsorten werden gezielt gezüchtet und kommen vermehrt im Bioweinbau zum Einsatz.

Wein trinken

Sulfite, also Schwefel wird dem Wein zugegeben, um zu verhindern, dass die Weine in der Flasche nachgären oder zu Essig werden. Mit anderen Worten könnte man sagen, dass Schwefel Wein halt- und lagerbar macht. Möglich wird dies durch die antioxidative und antimikrobielle Wirkung des Schwefels.

Schwefel wird als allergener Stoff kategorisiert, weshalb er für den Verbraucher ab einer Konzentration von 10 mg/l verpflichtend anzugeben ist. Für Bioweine gilt zusätzlich, dass nur 1/3 der gesetzlich zugelassenen Sulfitmenge verwendet werden darf. Für Nicht-Allergiker sind die gesetzlich verankerten Grenzwerte des Schwefels aber unbedenklich.

In der Regel versteht man unter einem Cuveé einen Wein, der aus verschiedenen Weinen zusammengestellt, also verschnitten worden ist. Ziel dabei ist es, neue Weintypen oder Weinstile zu kreieren, die Qualität zu erhöhen oder bestimmte Weingeschmäcker über Jahre aneinander anzupassen.

Ob ein Wein trocken ist, hängt von dem verbliebenen Zucker und dem Säuregehalt des Weines ab. Der Zuckergehalt darf nicht höher als 4 g/l liegen.Sofern der Säuregehalt mindestens 2g unter dem Zuckergehalt liegt, kann dieser Wert auf bis zu 9 g/l steigen und so weiterhin als trockener Wein deklariert werden.

Feinherbe Weine sind eine inoffizielle und nicht eindeutig definierte Geschmacksrichtung, die aber meist für halbtrockene Weine verwendet wird. Halbtrockener Wein darf bis zu 12g Restzucker je Liter aufweisen, bzw. bis 18g/l, wenn dabei der Restzuckergehalt den Säuregehalt um nicht mehr als 10g übersteigt.

Weinversand

Beim Packen geben wir Gas. Wenn vor 14:00 Uhr bestellt wird erfolgt der Versand in der Regel noch am gleichen Tag, ansonsten am darauf folgenden Werktag. Danach ist alles in den Händen von DHL und so ist mit etwas Glück das Paket bereits nach 1-3 Werktagen bei Ihnen.

Frei zusammengestellte Pakete versenden wir in 6er Schritten. Ausgewählte Pakete bereits ab drei Flaschen. Als Versandkosten berechnen wir pauschal pro Paket 6,90 €.

Sobald Ihr Paket versendet wird, erhalten Sie eine Versandbestätigung per Mail, die einen Link zur Sendungsverfolgung beinhaltet. Wenn auch die nicht weiterhilft, melden Sie sich bei uns, sodass wir klären können , was mit deiner Sendung passiert ist. Sie erreichen uns per Mail unter info@bioweingut-lorenz.de.

Ärgerlich, aber das bekommen wir hin. Melden Sie sich unter info@bioweingut-lorenz.de und wir regeln das.

Nein, wir verschicken unsere Pakete nicht an Packstationen.

Wir verschicken unsere Pakete mit DHL.

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